Samstag, 22 September 2018
  • Schmiedezunft Emmendingen,
  • Wo dem Schmied sein...
  • Feuer brennt.

Die Schmiedezunft Landkreis Emmendingen

Die Zunft wurde am 16.Juli 1995 gegründet - Warum eigentlich?

Die Schmiede sollten zukünftig der Metallbauinnung angeschlossen sein und den Namen:"Metallbauer, Fachrichtung Metallverformung" tragen. Damit wollten und konnten sich die Schmiede nicht abfinden und kamen dem Zusammenschluß zurvor. Die Innung wurde offiziell am 31.Dezember 1973 unter Aufsicht der Handwerkskammer aufgelöst. Somit war es nicht mehr möglich den Berufstitel "Schmied" zu erlangen.

Es ist gut nachvollziebar das die Verbitterung darüber, dass es zukünftig keine "offiziellen" Schmiede mehr geben sollte, sehr groß war. In der Eröffnungsrede zur Gründung der Zunft machte das der bis dahin amtierende Innungsobermeister Adelbert Becherer sehr deutlich. Er berichtete über den geschichtlichen Hintergrund des Schmiedes und wie dieser sich über die Jahrhunderte immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und diese auch gemeistert hat.

Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und die damals jungen Schmiedemeister sind in die Jahre gekommen. Altersmilde sind dennoch nicht. Es sind und bleiben Schmiede, stolz und unbeugsam.

Doch sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und sich geöffnet. Entstanden ist das was mittlerweile im gesamten Landkreis und darüber hinaus als die Schmiedezunft Landkreis Emmendingen bekannt ist. Eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, vereint um das Feuer im Herd. Mit dem Hammer am Amboss. So streben die "Altmeister" gemeinsam mit der "Genration - Neuschmiede" danach die Flamme des Schmiedes in die Zukunft zu bringen und zu bewahren was bewahrt gehört und sich weiter zu entwickeln wie es immer die Art der Schmiede war. Solange Leben in ihnen ist!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen aus der Bildergalerie

Kommende Ereignisse

Jahreshauptversammlung am 16 März.

Beginn 19:00 Uhr

Gaststätte "Löwen" in Bucholz.

Die Hammerschmiede im Muckental

Auf der Kenzinger Talseite, dem Muckental, findet sich im Kellergeschoß des Gasthauses "Zur Hammerschmiede" eine der letzten gut erhaltenen Hammerschmieden des Schwarzwaldgebietes. Sie ist zugleich jüngste und derzeit einzige noch kontinuierlich betriebene Wasserkraftanlage im Bleichtal.

Im Jahr 1867 vom damaligen Muckenmüller Joseph Wehrte errichtet, sollte sie seinem Sohn Rudolf als künftige Existenzgrundlage dienen. Er hatte den Beruf des Hammerschmieds erlernt und da in der Umgebung ein ständiger Bedarf an einfachen land- und forstwirtschaftlichen Geräten und Steinbruchwerkzeugen bestand, lässt sich diese Entscheidung leicht nachvollziehen. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=DgtOEqosM_U

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