Samstag, 20 October 2018

Ein wahrer Meister seines Fachs

Wie ich zur Zunft kam?

Ende 1985 hatte ich vor der Hdwk. Frankfurt die Meisterprüfungabgelegt. 1986 gründete ich dann eine Kunstschmiede in Waldkirch. Gefördert hat mich damals Adelbert Becherer Schmiedemeister aus Waldkirch, der mir mit kollegialer Hilfe Obdach in seiner weiträumigen Werkstatt angeboten hatte. Seine überaus selbstlose Hilfestellung war existentiell wichtig für mich. Adelbert hat mir dann auch nahegelegt der Schmiedeinnung beizutreten. Es war für mich damals etwas Besonderes in den Kreis von ausschließlich nur selbständigen, gestandenen Meistern in die Innung aufgenommen zu werden. Da wir alle in unterschiedlichen Sparten der Metallbearbeitung tätig waren, erhielt ich Einblicke in verschiedenste unternehmerische wie auch organisatorische Abläufe.
Viele sind zu Vertrauten geworden, aber ausnahmslos allen gilt mein besonderer Respekt vor sehr eindrucksvollen Lebensleistungen. Alle Arbeiten bis ins hohe Alter, jeder nach seinen Möglichkeiten, oft mit hoher sozialer Kompetenz für das Gemeinwohl. Chapeau

    Meinrad Wehrle   Innungsmitglied seit März 1989

 

Die Hammerschmiede im Muckental

Auf der Kenzinger Talseite, dem Muckental, findet sich im Kellergeschoß des Gasthauses "Zur Hammerschmiede" eine der letzten gut erhaltenen Hammerschmieden des Schwarzwaldgebietes. Sie ist zugleich jüngste und derzeit einzige noch kontinuierlich betriebene Wasserkraftanlage im Bleichtal.

Im Jahr 1867 vom damaligen Muckenmüller Joseph Wehrte errichtet, sollte sie seinem Sohn Rudolf als künftige Existenzgrundlage dienen. Er hatte den Beruf des Hammerschmieds erlernt und da in der Umgebung ein ständiger Bedarf an einfachen land- und forstwirtschaftlichen Geräten und Steinbruchwerkzeugen bestand, lässt sich diese Entscheidung leicht nachvollziehen. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=DgtOEqosM_U

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